Yaya Jabbi
Der Mensch hinter der Geschichte
Yaya Jabbi war 21 Jahre alt und stammte aus Gambia. Persönliche Erinnerungen an seinen Alltag sind hier bisher noch nicht dokumentiert.
Geschichte & Dokumentation
1,65 Gramm Cannabis – eine Menge, die sonst nicht verfolgt wird – brachten ihn in U-Haft. Er starb dort unter ungeklärten Umständen; die Akte ist geschlossen.
Grundlage: Death-in-Custody-Datenbank (Hamburg-Global-Placemark). ungeprüfter Entwurf; die offizielle Suizid-Einschätzung ist nie unabhängig überprüft worden.

Auf einen Blick
- Name
- Yaya Jabbi
- Herkunft
- Gambia
- Ort
- Hamburg; JVA Hahnöfersand
- Datum
- 14.01.2016 Festnahme am Hamburger Berg; Nacht zum 19.02.2016 tot aufgefunden
- Auslöser
- Besitzvorwurf 1,65 g Cannabis – im Regelfall Eigenbedarf ohne Verfolgung; dennoch ein Monat U-Haft
- Behördenversion
- Justizbehörde: Tod durch „Suizid“
- Zweifel
- Familie und Freund:innen hielten ihn weder für suizidgefährdet noch sah das Haftscreening eine Gefahr; gläubiger Muslim; Staatsanwaltschaft schloss die Akte
Stand der Dokumentation: 21. Oktober 2026 · Entwurf in redaktioneller Prüfung · Datengrundlage: Recherche-Datenbank „Death in Custody“ (doku.deathincustody.info) und verlinkte Primärquellen. Keine eigene Prüfung der Akten.
Was geschah
Jabbis Tod ist eines der Symbole der Kritik an Hamburger Drogenkleinverfolgung: Wer wegen einer Menge in Haft kommt, die im Alltag ignoriert wird, kann dort sterben – ohne dass je ein Verfahren die Umstände prüft.
Quellen
Quellen und Literatur
hamburg-global.de – Gedenkort: www.hamburg-global.de
Death in Custody – Eintrag: doku.deathincustody.info
Grenzen der Dokumentation und Unschuldsvermutung
Diese Seite ist ein Entwurf in redaktioneller Prüfung. Die Angaben stammen aus der Sekundär-Quelle Death in Custody bzw. verlinkter Presse; sie wurden nicht gegen Primärakten geprüft. Für beschuldigte, nicht verurteilte Personen gilt die Unschuldsvermutung. Wo eine Person anonym bleibt (Todesfälle ohne öffentliche Namensnennung), wird die Privatsphäre respektiert. Diese Dokumentation ersetzt keine Rechtsberatung.