Sonia Omoroghomwan
Der Mensch hinter der Geschichte
Sonia Omoroghomwan war 25 Jahre alt und Schwarze Deutsche. Ihre Familie setzt sich für Aufklärung ein.
Geschichte & Dokumentation
Eine Schwarze Deutsche, bewusstlos in der geschlossenen Psychiatrie – die Klinik spricht von Erhängen mit einem Schal, die Familie von Gewalt.
Grundlage: Death-in-Custody-Datenbank, tubman.network, africa-live. das Geschehen ist frisch, Berichterstattung kann sich weitergedreht haben. ungeprüfter Entwurf.
Porträtfoto: wird nach Freigabe durch die Familie ergänzt (Bildnachweis: Justice4all.eu).
Auf einen Blick
- Name
- Sonia Omoroghomwan
- Alter/Herkunft
- 25 Jahre; Schwarze Deutsche
- Ort
- Berlin, geschlossene psychiatrische Station eines Krankenhauses
- Datum
- 26.05.2025 bewusstlos im Badezimmer gefunden; 28.05.2025 gestorben
- Klinikversion
- Sie habe sich mit einem Schal an einer Duschvorrichtung erhängt
- Familienposition
- Glauben nicht an Selbsttötung; gehen davon aus, dass sie Opfer physischer Gewaltanwendung wurde
- Bündnisposition
- Antirassistische und Schwarzt-deutsche Organisationen fordern Wiederaufnahme des Verfahrens und unabhängige Sonderkommission mit internationalen Forensiker:innen
Stand der Dokumentation: 21. Oktober 2026 · Entwurf in redaktioneller Prüfung · Datengrundlage: Recherche-Datenbank „Death in Custody“ (doku.deathincustody.info) und verlinkte Primärquellen. Keine eigene Prüfung der Akten.
Was geschah
Der Tod liegt im Spannungsfeld von Psychiatrie-Gewalt und rassistischer Zuschreibung – beide Ebenen werden im deutschen Diskurs selten zusammen gedacht; die Kampagne „Justice for Sonia“ tut es.
Stand der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen wurde nicht geprüft (Prüflücke).
Quellen
Quellen und Literatur
tubman.network – Justice for Sonia: tubman.network
africa-live: www.africa-live.de
Death in Custody – Eintrag: doku.deathincustody.info
Grenzen der Dokumentation und Unschuldsvermutung
Diese Seite ist ein Entwurf in redaktioneller Prüfung. Die Angaben stammen aus der Sekundär-Quelle Death in Custody bzw. verlinkter Presse; sie wurden nicht gegen Primärakten geprüft. Für beschuldigte, nicht verurteilte Personen gilt die Unschuldsvermutung. Wo eine Person anonym bleibt (Todesfälle ohne öffentliche Namensnennung), wird die Privatsphäre respektiert. Diese Dokumentation ersetzt keine Rechtsberatung.