Mohammed Sillah
Der Mensch hinter der Geschichte
Mohammed Sillah lebte in Remscheid. Über seinen Alltag, seine Beziehungen und seine Interessen sind hier bisher keine persönlichen Erinnerungen dokumentiert.
Geschichte & Dokumentation
Ihm wurde der Weg zum Arzt systematisch verstellt – Krankenschein, Krankenwagen, Heimpersonal, Ämter. Der Tod eines Flüchtlings ohne aktive Gewalt, aber mit vielen Händen, die nicht halfen.
Grundlage bislang: IMI-Broschüre (2020), Nennung ohne Einzelquelle. Diese Seite ist bewusst rudimentär: die Quellenlage ist dünn und muss vor Veröffentlichung verbreitert werden.
Porträtfoto: wird nach Freigabe durch die Familie ergänzt (Bildnachweis: Justice4all.eu).
Auf einen Blick
- Name
- Mohammed Sillah
- Ort
- Remscheid, NRW
- Datum
- 2007 (genau Datum zu prüfen)
- Tatumstände (nach IMI-Broschüre)
- Tod nach mehrfacher Verweigerung eines Krankenscheins und eines Krankenwagens durch Arztpraxis, Ämter und Heimpersonal
- Aufarbeitung
- Kein Verfahren bekannt; Strukturfall systematisch verweigerter medizinischer Versorgung im Flüchtlingsunterkunfts-System
Stand der Dokumentation: 21. Oktober 2026 · Entwurf in redaktioneller Prüfung · Datengrundlage: Recherche-Datenbank „Death in Custody“ (doku.deathincustody.info) und verlinkte Primärquellen. Keine eigene Prüfung der Akten.
Was geschah
Die Geschichte zeigt die stille Variante staatlicher Tötung: nicht Kugeln, sondern Verweigerungen. Genau deshalb ist er schwer zu dokumentieren – jedes Nein für sich ist klein; das Ergebnis ist ein Toter.
Falls Paula eine tiefer liegende Quelle hat (Kampagne, Bericht), wird sie ergänzt; sonst bleibt die Seite in der Wartungsschleife.
Quellen
Quellen und Literatur
IMI-Broschüre „Black Lives Matter – Protest, Rassismuskritik …“ S. 66: www.imi-online.de
Grenzen der Dokumentation und Unschuldsvermutung
Diese Seite ist ein Entwurf in redaktioneller Prüfung. Die Angaben stammen aus der Sekundär-Quelle Death in Custody bzw. verlinkter Presse; sie wurden nicht gegen Primärakten geprüft. Für beschuldigte, nicht verurteilte Personen gilt die Unschuldsvermutung. Wo eine Person anonym bleibt (Todesfälle ohne öffentliche Namensnennung), wird die Privatsphäre respektiert. Diese Dokumentation ersetzt keine Rechtsberatung.